Psychische Erkrankungen-Selbsthilfe in Nordrhein-Westfalen
Du musst den Weg mit Psychische Erkrankungen nicht allein gehen. Für Nordrhein-Westfalen haben wir 67 geprüfte Selbsthilfe-Angebote für Dich zusammengetragen – mit Gruppen unter anderem in Köln, Bonn, Leverkusen, Nordrhein-Westfalen und Köln und Umgebung. Hier findest Du Menschen, die Ähnliches erleben – ehrenamtlich, vertraulich und offen für Betroffene wie Angehörige.
"Netzwerk für Eltern mit psychischer Belastung"
"Psychose-Seminar Köln"
Landesverband der Angehörigen psychisch Kranker
Landesverband Psychiatrie-Erfahrener
Netzwerk 01 Psychiatrie-Erfahrene
Netzwerk Psychiatrie-Erfahrene
SHG " PEK / = Junge Psychiatrie-Erfahrene Köln"
SHG "AGUS"
SHG "AGUS" (für Suizidtrauernde Eltern)
SHG "Angehörige von Menschen mit Doppeldiagnose Psychose und Sucht"
SHG "Angst-Panik"
SHG "Asperger-Elterngesprächskreis in Köln" auch online
SHG "Aufbruch in eine humane Psychiatrie"
SHG "Autismus-Gruppe in Köln"
SHG "Blitzlicht"
SHG "Burnout + Depression" / Anderes Burnout Cafè (ABC) nur ONLINE
SHG "Dämonenjäger-Leverkusen"
SHG "Depression"
SHG "EKpkE" (Erwachsene Kinder psychisch erkrankter Eltern)
SHG "EL.BE / Eltern mit psychischen Belastungen"
SHG "Emotionale Gesundheit"
SHG "Emotionale Probleme"
SHG "Emotionale Probleme"
SHG "Freizeitgruppe für erwachsene Asperger-Autisten in Köln"
SHG "Freizeitgruppe für erwachsene Asperger-Autisten und Nicht-Autisten in Köln"
SHG "für PartnerInnen von Menschen mit Autismus in Köln"
SHG "GeBe (Genesungsbegleitung gegenseitig)"
SHG "Gemeinschaft Aktionen gegen Angst (GAgA)"
SHG "Himmel un Äad Angehörige bipolar erkrankter Menschen"
SHG "In Würde zu sich stehen" (ONLINE)
SHG "Kinder (8-12 Jahre) psychisch erkrankter Eltern"
SHG "Kinder und ihre Borderline - Mütter"
SHG "Kölner Selbsthilfe für Borderline-Angehörige - Eltern in Präsenz " ZBA e.V.
SHG "Kölner Selbsthilfe für Borderline-Angehörige - ONLINE" ZBA e.V.
SHG "Kölner Selbsthilfe für Borderline-Angehörige - Partner*innen, Kinder, Geschwister" ZBA e.V.
SHG "Laufen gegen Depressionen“
SHG "Lebenswert"
SHG "Obenauf"
SHG "offene Kochgruppe"
SHG "Offener Treff"
SHG "Postpartale Depression"
SHG "PsychArt "
SHG "Psychiatrieerfahrene und Grüner Daume"
SHG "Psychiatrieerfahrener Bonn"
SHG "Rat und Tat"
SHG "Rat und Tat" für Angehörige (ONLINE)
SHG "Ressourcen stärken"
SHG "Samstagsgruppe PE"
SHG "Schatten und Licht" Männergruppe/ Krise rund um die Geburt/ "Postpartale Depression"
SHG "Schatten und Licht"/ Krise rund um die Geburt/ "Postpartale Depression"
SHG "Schatten und Licht"/ Krise rund um die Geburt/ "Postpartale Depression"
SHG "Schatten und Licht"/ Krise rund um die Geburt/ "Postpartale Depression"
SHG "Schatten und Licht"/ Krise rund um die Geburt/ "Postpartale Depression"
SHG "Schreib´s Dir von der Seele"
SHG "Schritt vorwärts"
SHG "Seelentanz"
SHG "SEGEL (seelische Gesundheit leben)"
SHG "Segel der Hoffnung" / Russisch-sprechende Frauen aus Köln und Umgebung / Место встречи русскоязычных женщин
SHG "SHALK"
SHG "Stimmenhören in Köln und Umgebung"
SHG "Stimmungssprünge"
SHG "Studierende mit psychischer Belastung" ONLINE
SHG "Untypical Hangout"
SHG "Vormittagstreff für Eltern von Kindern mit Autismus-Spektrum-Störung"
SHG "WOGE (Wohlergehen und Gesundheit)"
SHG "Zwänge und Skin-Picking"
SHG "Zwänge"
Selbsthilfe bei Psychische Erkrankungen
Eine psychische Erkrankung verändert oft nicht nur das eigene Erleben, sondern auch das Leben der ganzen Familie. Viele Betroffene kämpfen zusätzlich mit Scham oder der Angst, nicht verstanden zu werden. Dabei ist der Schritt, offen darüber zu sprechen, oft schon eine große Entlastung. In einer Selbsthilfegruppe triffst Du Menschen, die aus eigener Erfahrung wissen, wie sich Deine Situation anfühlt, und die zuhören, ohne zu urteilen. Verbände und Patientenorganisationen ergänzen dieses Angebot mit Informationen, Beratung und manchmal auch rechtlicher Unterstützung. Auch Angehörige sind hier richtig, denn mitzufühlen, mitzutragen und manchmal an eigene Grenzen zu kommen gehört ebenso zur Erkrankung wie das Erleben der Betroffenen selbst. Was in der Gruppe zur Sprache kommt, bleibt vertraulich. Nichts davon ersetzt jedoch die ärztliche oder psychotherapeutische Behandlung.
Häufige Fragen
Muss ich eine ärztliche Diagnose haben, um teilzunehmen?
Nein. Viele Menschen kommen auch dann, wenn sie unsicher sind, ob das, was sie erleben, überhaupt eine psychische Erkrankung ist. Eine Diagnose musst Du nicht vorlegen und nichts rechtfertigen. Wichtig ist allein, dass Du Dich mit Deinem Anliegen willkommen fühlst, egal ob in einer Selbsthilfegruppe oder bei einem Verband.
Ersetzt eine Selbsthilfegruppe oder ein Verband die Therapie bei einer Ärztin oder einem Arzt?
Nein. Beide Angebote ersetzen keine ärztliche oder psychotherapeutische Behandlung. Sie sind eine Ergänzung, ein Ort für Austausch, gegenseitiges Verständnis und praktische Informationen, während die fachliche Behandlung weiterhin in professionellen Händen liegt.
Können auch Angehörige teilnehmen?
Ja. Viele Selbsthilfegruppen richten sich gezielt an Angehörige, andere ermöglichen den gemeinsamen Austausch. Auch Verbände und Patientenorganisationen bieten häufig eigene Angebote für Familienmitglieder, die mit Sorge und Überforderung leben.
Bleibt das, was ich erzähle, vertraulich?
In Selbsthilfegruppen gehört Vertraulichkeit zu den Grundregeln und wird meist zu Beginn jedes Treffens noch einmal angesprochen. Auch bei Beratungsgesprächen von Verbänden und Patientenorganisationen kannst Du davon ausgehen, dass persönliche Angaben vertraulich behandelt werden. So entsteht die Sicherheit, auch über belastende Gedanken offen sprechen zu können.
Was bieten Verbände zusätzlich zu Selbsthilfegruppen, und wie finde ich ein passendes Angebot?
Verbände und Patientenorganisationen bieten oft mehr als den persönlichen Austausch: Informationsmaterial, telefonische Beratung, Unterstützung bei Anträgen oder Hinweise zu rechtlichen Fragen. Eine gute erste Anlaufstelle sind örtliche Beratungsstellen oder die behandelnde Ärztin oder der behandelnde Arzt, die passende Kontakte vermitteln können. Am Ende ersetzt aber keines dieser Angebote die individuelle ärztliche Behandlung.