Arthrose / Rheuma-Selbsthilfe in Hessen
Du musst den Weg mit Arthrose / Rheuma nicht allein gehen. Für Hessen haben wir 78 geprüfte Selbsthilfe-Angebote für Dich zusammengetragen – mit Gruppen unter anderem in Neu-Isenburg, Frankfurt, Wiesbaden, Kassel und Alsfeld. Hier findest Du Menschen, die Ähnliches erleben – ehrenamtlich, vertraulich und offen für Betroffene wie Angehörige.
Deutsche Rheuma-Liga Hessen e.V.Dachverband
Arbeitskreis Eltern Rheumakranker Kinder
Bad Arolsen
Bad Camberg
Bad Endbach - Gladenbach
Bad König
Bad Nauheim
Bad Salzhausen
Bad Wildungen / Homberg
Bensheim - Lorsch
Bürstadt
Butzbach
Dillenburg-Haiger
Erbach
Eschwege
Fibromyalgie-Patienten Bad Endbach
Frankfurt
Hanau
Heppenheim
Herbstein
Hessisch Lichtenau
Hochtaunuskreis
Junge Rheumatiker Frankfurt
Junge Rheumatiker Kassel
Limburg
Lorsch - Bensheim
Lupus-Erythematodes Patienten Darmstadt
Lupus-Selbsthilfegruppe Darmstadt
Lupus-Selbsthilfegruppe Frankfurt
Lupus-Selbsthilfegruppe Fulda
Lupus-Selbsthilfegruppe Langen
Main-Taunus-Kreis
Mühltal
Offenbach
Pfungstadt / Seeheim-Jugenheim
Rheingau
Rheuma in der Lebensmitte 40plus
Rheuma-Liga Alsfeld
Rheuma-Liga Bad Hersfeld
Rheuma-Liga Darmstadt
Rheuma-Liga Dieburg
Rheuma-Liga Fulda
Rheuma-Liga Gießen
Rheuma-Liga Kassel
Rheuma-Liga Wetzlar
Rheuma-Liga Wiesbaden
Rheumakranke Mütter / Frauen
Rodgau
Rotenburg a. d. Fulda
Rüsselsheim
Schlitz
Schlüchtern
Schwalmstadt
Seligenstadt
Selters
Sjögren-Syndrom Patienten
Taunusstein
Unteres Weschnitztal
Vaskulitis Frankfurt
Wächtersbach
Weilburg
Westlicher Taunus
Witzenhausen
Selbsthilfe bei Arthrose / Rheuma
Rheuma und Arthrose bedeuten oft: Schmerzen, die bleiben, steife Gelenke am Morgen und ein Alltag, der ständig neu geplant werden muss. Hinter „Rheuma" stecken dabei viele verschiedene Erkrankungen, von der abnutzungsbedingten Arthrose über entzündliches Rheuma wie die rheumatoide Arthritis bis zur Fibromyalgie. Im Wegweiser findest Du zwei Arten von Anlaufstellen: Selbsthilfegruppen, in denen Du Menschen triffst, die genau das kennen und offen teilen, was ihnen hilft, sowie Verbände wie die Deutsche Rheuma-Liga, die Wissen bündeln, zu Bewegung, Hilfsmitteln und Anträgen informieren und Deine Interessen vertreten. Beides ergänzt sich: der persönliche Austausch vor Ort und die verlässliche Information aus organisierter Hand. Nichts davon ersetzt die ärztliche Behandlung. Aber es nimmt das Gefühl, mit der Erkrankung allein zu sein, und gibt Mut, aktiv zu bleiben.
Häufige Fragen
Muss ich mich anmelden?
Die meisten Angebote sind offen und freuen sich über Kontakt. Ein kurzer Anruf oder eine E-Mail vorab klärt Ort, Termin und ob gerade Plätze frei sind. Bei einer Selbsthilfegruppe kannst Du unverbindlich vorbeikommen und erst einmal zuhören, bei einem Verband fragst Du einfach nach einer Erstberatung.
Was kostet die Teilnahme?
Bei den Selbsthilfegruppen in der Regel nichts, denn sie arbeiten ehrenamtlich. Verbände beraten meist ebenfalls kostenlos; für Kurse oder eine Mitgliedschaft können Beiträge anfallen. Was für Dich gilt, erfährst Du am schnellsten mit einem kurzen Anruf beim jeweiligen Angebot.
Geht es dort auch um Bewegung und Alltagshilfen?
Ja, sehr oft. In den Gruppen tauschst Du Erfahrungen zu Physiotherapie, Reha, Hilfsmitteln und gelenkschonenden Routinen aus. Verbände wie die Rheuma-Liga organisieren teils eigene Bewegungsangebote und informieren zu Anträgen und Hilfsmitteln. Das ist keine Therapieempfehlung, ergänzt aber mit Praxiswissen, was Ärztin, Arzt und Physiotherapie mit Dir besprechen.
Können Angehörige mitkommen?
Meist ja. Rheuma und Arthrose betreffen auch das Umfeld: Partnerinnen, Partner, Familie und Freunde, die mittragen und mitplanen. Viele Gruppen und Verbände sind ausdrücklich offen für Angehörige, manche bieten eigene Angehörigen-Angebote. Frag einfach beim jeweiligen Angebot nach, was vor Ort üblich ist.
Ersetzt das den Arzt?
Nein. Selbsthilfegruppen und Verbände ergänzen die medizinische Behandlung um Erfahrung, Austausch und Information. Sie sind kein medizinischer Rat und stellen keine Diagnosen. Medikamente, Untersuchungen und Therapie besprichst Du weiterhin mit Deinem Behandlungsteam. Die Angebote helfen Dir, informiert und selbstbewusst in diese Gespräche zu gehen.